MYTHOS:

Papier ist schlecht für die Umwelt.

FAKT:

Papier ist eines der wenigen wirklich nachhaltigen Produkten.

Papierstapel

Papier ist schlecht für die Umwelt.

Papier basiert auf Holz, einem nachwachsendem und wiedervertbaren Material. Wenn Bäume wachsen, absorbieren sie CO2 aus der Atmosphäre. Zudem ist Papier als Holzprodukt in der Lage, während seiner gesamten Lebensdauer Kohlenstoff zu speichern. Von 2005 bis 2010 wurden 870 Millionenn Tonnen CO2 von europäischen Wäldern absorbiert, was rund 10% der gesamten Treibhausgasemissionen Europas entspricht.1

Die Papierindustrie verfügt über zahlreiche bewährte Forstzertifizierungssysteme, die sicherstellen, dass das von Ihnen verwendete Papier aus einer nachhaltigen Forstwirtschaft stammt. Es existieren ca. 30 solcher Programme. Die beiden wichtigsten Zertifizierungsstellen sind jedoch das Forest Stewardship Council (FSC) und das Programme for the Endorsement of Forest Certification (PEFC). Derzeit sind zwar immer noch zu wenige Wälder der Welt zertifiziert, doch Two Sides setzt sich verstärkt für Zertifizierungsprogramme ein und ist davon überzeugt, dass diese den Verbrauchern die nötige Sicherheit geben, dass Holz aus nachhaltiger Bewirtschaftung stammt.

 
Fakten zur Nachhaltigkeit:
• Papier basiert auf Holz, einer vollständig erneuerbaren und nachhaltigen Quelle
• Die Waldzertifizierung garantiert, dass das Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammt
• Die Papierindustrie ist kein wesentlicher Verursacher der globalen Entwaldung
• Eine nachhaltige Holz-, Zellstoff- und Papierproduktion unterstützt ein gesundes Waldwachstum
• Der europäische Waldbestand ist seit 1950 um rund 30% gewachsen 2
• In ganz Europa wächst der Wald pro Jahr um eine Fläche von ca. 1,5 Millionen Fußballfeldern
• 2010 wurden ca. 62% der frischen Holzfasern für die europäische Papierindustrie zertifiziert, rund 5% mehr als im Jahr 2008 3

1 MCPFe, Zustand der Wälder Europas 2011

2 World Forest Resources, 1953 und UN FAO Global Forest Resources Assessment, 2010

3 CEPI Nachhaltigkeitsbericht, 2011